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Street Rod Hot Rod Eine verrückte Passion für amerikanische Oldtimer
Hot Rod heisst eigentlich «heisser Pleuel» und kam erstmals in Gebrauch, als die Kids der 40er Jahre Kotflügel, Trittbretter etc. abschraubten, um die Wagen leichter und schneller zu machen. Meist waren die Fahrzeuge aus den 20er, bzw. den 30er Jahren, weil diese für wenig Geld erhältlich waren. Anfangs trugen die Kids illegale Strassenrennen aus, woraus sich mit der Zeit das heutige Dragracing formte. Die Rodder (Besitzer/Fahrer des Fahrzeuges) kamen so vom verruchten Image der Strassenrennen weg. Heute sind die Hot Rods strassentauglich und werden daher in moderner Form Street Rods genannt.
Ein heutiger Street Rod ist in der Regel ein Fahrzeug, das vor 1949 gebaut worden ist oder der Karosserie-Form eines solchen entspricht. Heute ist es möglich, einen 1932er Ford komplett neu aus Stahl zu bauen wie er damals von Henry’s Fliessband kam. Heute werden ganze Karosserien aus Stahlblech gepresst, welche in der Fertigung und Qualität jenen der 30er Jahre weit überlegen sind. Eine andere Möglichkeit bietet die Fiberglas-Karosserie, welche derzeit hauptsächlich als Grundlage verwendet wird.
Es gehört heute zum guten Ruf, einen Street Rod zu besitzen. Man baut ihn entweder selbst auf, kauft einen «Gebrauchten», der schon aufgebaut ist oder lässt nach eigenen Vorstellungen von Profis einen Street Rod von Grund auf herstellen. Diese Fahrzeuge, je nach Bauart, können Neuwagen Niveau haben und kosten auch schnell über 100'000 Sfr.
Seit über 50 Jahren lieben die Rodder die verrückten Street- oder Hot Rods. Ein Ende ist nicht in Sicht. Jedes Jahr werden mehr Bausätze verkauft, mehr Restaurationen in Angriff genommen. Viele Magazine widmen sich dem Street Rodding und fahren gut damit.
Street Rodder sind kreativ, kein Wagen gleicht dem anderen. Individuelle Ideen werden verwirklicht auch das ist Street Rodding.
Den Traum vom selbstgebauten Auto hat wohl jeder. Manche erfüllen sich diesen Traum.